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Freitag, 22. Oktober 2010
Der Beetle war das erste Retro-Auto, das man auf den Straßen sah. 1994 wurde das, von den US-Designern Freeman Thomas und J Mays, entworfene Designmodell erstmals auf der Detroit Motor Show vorgestellt. Sofort erhielt der New Beetle viele positive Rückmeldungen, woraufhin VW die Umsetzung der Idee vorantrieb. 1998 wurde der Beetle dann offiziell vorgestellt. Im Design orientierte man sich viel am Original – nur der Heckmotor wurde nicht umgesetzt. 2011 soll der Beetle sein zweites Facelift bekommen.
Der Scirocco ist ebenfalls ein Modell aus dem VW-Konzern. Seit der Markteinführung 1974 bis 1992 wurde er 795.650 Mal verkauft. Seit 2008 wurde er in der dritten Generation produziert und konnte den 100.000sten verkauften Neuen Scirocco feiern. Der Scirocco schlüpfte in die Schuhe seines Vorgängers und ist damals wie heute beliebt als sportliches Coupé.
Der Mini, der von BMW 2001 ins Rennen geschickt wurde, hat seine Ursprünge in England. Dort wurde er von 1959 bis zum Jahr 2000 von unterschiedlichen Herstellern der British Motor Corporation produziert. Das neue Modell machte dem VW Beetle fühlbar Konkurrenz. Obgleich das neue Modell deutlich länger als der ursprüngliche Mini ist, verkörpert er immer noch den kultigen Kleinstwagen.
Neu hinzugesellt hat sich der Fiat 500. Das ursprüngliche Konzept unterlag vor allem einem möglichst geringen Preis. Die Fahrer von damals mussten schon auf den einen oder anderen Komfort verzichten (wie etwa herunter kurbelbare Fenster). Inzwischen hat sich der Fiat 500 jedoch eingereiht in die Sparte der beliebtesten Retro-Autos – derartige Einbußen zu Gunsten des Preises, müssen nicht mehr gemacht werden.
Alles in allem, eine kleine Auswahl an gut funktionierenden Retro-Modellen. Man fragt sich nur: Warum kam bisher nicht auch ein Remake des Opel Manta auf den Markt? Serienmäßig mit Fuchsschwanz, versteht sich.
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